Arzt Prof. Dr. Christian Wüster aus Mainz über die Schilddrüse

Schilddrüse spielt eine tragende Rolle bei sämtlichen Prozessen des Stoffwechsels

Sie hat in unserem Körper eine tragende Rolle – die Schilddrüse. Bei sämtlichen Prozessen des Stoffwechsels ist die Schilddrüse involviert. Wachstum, Reifung und Entwicklung sind die Hauptaufgabenfelder der Schilddrüse. „Funktioniert die Schilddrüse nicht richtig, können deshalb sehr unterschiedliche Folgen auftreten“, so der Mainzer Arzt Prof. Dr. Christian Wüster. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen und Verdauungsprobleme – die Folgen sind sehr unterschiedlich und können unser Leben massiv beeinträchtigen.

Die Schilddrüse ist ein phänomenales Organ. Es hat die Form eines Schmetterlings. Der Körper liegt vor der Luftröhre, die Flügel liegen auf beiden Seiten seitlich der Luftröhre. Nur sehr selten ist eine funktionierende Schilddrüse von außen sichtbar. Bei den Frauen hat die Schilddrüse ein Volumen von durchschnittlich etwa 18ml. Bei den Männern sind es rund 25ml. Die Schilddrüse besteht aus kleinen Bläschen, den sogenannten Follikeln. Die Zellen in den Follikeln produzieren Hormone. Versorgt wird die Schilddrüse über das Blut. Fehlfunktionen der Schilddrüse diagnostiziert und therapiert der Arzt und Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster in seiner Praxis in Mainz.

Diagnose und Therapie in Mainz: Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenunterfunktion

Bei den Hormonen, die in der Schilddrüse produziert werden, handelt es sich um Thyroxin, das aufgrund der vier Jod-Atome auch „T4“ genannt wird und Thrijodthyronin, das aufgrund der drei Jod-Atome entsprechend „T3“ genannt wird. Diese Hormone wirken im gesamten Körper. Produziert die Schilddrüse Hormone in ausreichender Zahl, dann funktioniert unser Körper. Ganz anders sieht es aus, wenn die Schilddrüse nicht richtig funktioniert. Werden zu viele oder zu wenige Hormone produziert, spricht man von einer Schilddrüsenüberfunktion bzw. einer Schilddrüsenunterfunktion. Gesteuert wird die Hormonproduktion vom Hormon TSH, das in der Hypophyse produziert wird. Die Hirnanhangdrüse, medizinisch Hypophyse genannt, ist ein etwa ein Gramm schweres, kirschkerngroßes Organ, das etwa auf Höhe der Nasenwurzel wie ein Tropfen an der Unterseite des Gehirns hängt. Steigt der TSH-Spiegel an, gibt die Schilddrüse vermehrt Hormone in den Blutkreislauf hinein. Produziert die Hirnanhangdrüse weniger Hormone, kommt es zu einer Unterfunktion der Schilddrüse.

Frühe Diagnose der Schilddrüsen Erkrankungen in Mainz

Erkrankungen der Schilddrüse können in der Praxis von Prof. Dr. Wüster in Mainz sehr gut und sehr früh diagnostiziert werden. Und zwar noch bevor körperliche Symptome durch die Fehlfunktion der Schilddrüse auftreten. Von einer zentralen Bedeutung ist dabei der TSH-Wert. Die Bestimmung des TSH-Wertes kann im Labor von Prof. Wüster in Mainz nach einer Blutabnahme zeitnah ermittelt werden. Aber auch weitere Untersuchungen – beispielsweise im Blick auf das Schilddrüsengewebe – werden vom Endokrinologen durchgeführt. Es ist davon auszugehen, dass bei jedem dritten Deutschen eine Schilddrüsenfehlfunktion festgestellt werden kann. Diese Fehlfunktion bleibt in der Regel unbemerkt. Sie hat keine oder kaum Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Bei spürbaren Veränderungen der Schilddrüse sollte alsbald mit einer Therapie begonnen werden. Zusammen mit dem Patienten wird dann ein individueller Therapieplan erstellt. Gerne informiert der Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster in seiner Praxis in Mainz über Diagnose und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen.