Endokrinologe in Mainz informiert über die Schilddrüse

Schilddrüsenfunktion überprüfen.

Funktion und Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüse spielt im Stoffwechsel unseres Körpers eine sehr bedeutende Rolle. Die Schilddrüse, lat. glandula thyreoidea, ist eine sogenannte Hormondrüse. Sie ist typisch für alle Wirbeltiere. Bei Säugetieren befindet sie sich am Hals. Sie liegt unterhalb des Kehlkopfes vor der Luftröhre. Sie hat beim Menschen die Form eines Schmetterlings. Die Schilddrüse speichert Jod und bildet die jodhaltigen Schilddrüsenhormone Triiodthyronin, Thyroxin sowie Peptidhormon Calcitonin.

Die Schilddrüse produziert Hormone, die zahlreiche Funktionen in unserem Körper beeinflussen

„Die Schilddrüse produziert zahlreiche Hormone, die unterschiedliche Funktionen in unserem Körper beeinflussen. Man kann auch sagen, dass die Hormone der Schilddrüse an vielen hormonellen Regelkreisen beteiligt sind“, so Prof. Dr. Christian Wüster, niedergelassener Endokrinologe in Mainz / Rhein-Main. Fehlfunktionen der Schilddrüse können deshalb weitreichende Folgen haben. Bekannt sind insbesondere die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose).

Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster in Mainz / Rhein-Main zur Schilddrüsenüberfunktion

Kommt es zur Stoffwechselerkrankung Schilddrüsenüberfunktion, dann produziert die Schilddrüse zu viele Hormone. Das Überangebot an Hormonen der Schilddrüse hat unmittelbare Auswirkung auf den Stoffwechsel. Nervosität, innere Unruhe und Unausgeglichenheit, Regelstörungen, Unfruchtbarkeit und Gewichtsverlust können die Folge sein. „Eine Schilddrüsenüberfunktion kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. In Betracht kommen Wucherungen in der Schilddrüse selbst. Diese Wucherungen können gutartig aber auch bösartig sein. Auch kann eine Stoffwechselstörung Ursache für die Fehlfunktion der Schilddrüse sein. Hier kommt eine Störung der Hirnanhangdrüse, auch Hypophyse genannt, in Betracht. Als Ursache kommt zudem die autoimmune Überstimulation der Schilddrüse, der sogenannte Morbus Basedow, in Frage“, so Prof. Dr. Christian Wüster.

Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster in Mainz / Rhein-Main zur Schilddrüsenunterfunktion

Produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, spricht man von einer Schilddrüsenunterfunktion. „Auch bei der Schilddrüsenunterfunktion gibt es unmittelbare Auswirkungen auf den Organismus. Auch hier – Müdigkeit, Zyklusstörungen, Durchblutungsstörungen und Übergewicht“, so Prof. Dr. Christian Wüster. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann durch eine Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion oder durch eine Entzündung der Schilddrüse ausgelöst werden. Auch können Medikamente die Stoffwechselerkrankung verursachen.

Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Der Artikel kann keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen.

Bild: © arloo – Fotolia.com

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