Osteoporose: Vorbeugen, erkennen, behandeln in Mainz

Osteoporose vorbeugen.

Endokrinologe Prof. Wüster (Mainz) setzt auf Früherkennung und das Regenerationsvermögen des Körpers

Osteoporose ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund sechs Millionen Menschen von Osteoporose betroffen. Patienten, die von Osteoporose betroffen sind, sind zu einem Großteil über 50 Jahre alt und weiblich; in der Altersklasse über 50 ist eine von vier Frauen von Osteoporose betroffen. Rund fünf Millionen Frauen sind es insgesamt.
Bis zum 30. Lebensjahr nimmt unsere Knochenmasse immer weiter zu. Danach beginnt zunächst sehr langsam und schrittweise ein Abbau der Knochensubstanz. Insbesondere aufgrund hormoneller Veränderungen schreitet der Knochenschwund in der zweiten Lebenshälfte ab etwa 50 Jahren schneller voran. Indem die mineralische Substanz der Knochen immer weiter abgebaut wird, wird der Knochen porös und instabil. Die Folge sind Knochenbrüche schon bei niedriger Belastung vor allem im Bereich des Oberschenkels, des Unterarms und der Wirbelsäule. „Doch so weit sollte man es nicht kommen lassen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen (Knochendichtemessung) helfen, Osteoporose frühzeitig zu erkennen. Je früher die Diagnose, umso effektiver und zielgerichteter die Therapie“, so Prof. Dr. med. Christian Wüster, niedergelassener Endokrinologe in Mainz.

Endokrinologe (Mainz): „Osteoporose mit Knochendichtemessung früh erkennen“

Besonders Frauen sind von Osteoporose betroffen. Ursache ist ein abfallender Östrogenspiegel nach der Menopause. Aber auch Männer sind betroffen. Risikofaktoren, die Osteoporose begünstigen und den Krankheitsverlauf forcieren, sind bekannt: Untergewicht, mangelnde Bewegung, Tabakkonsum, Alkohol, bestimmte Medikamente wie Kortison oder auch einseitige, mineralstoffarme Ernährung. Auch können eine genetische Veranlagung oder Erkrankungen als Risikofaktoren ausgemacht werden.
Wer sich gesund ernährt, Sport treibt, der die Muskelkraft stärkt, auf übermäßigen Alkohol- und Tabakkonsum verzichtet, der kann eine Osteoporose wahrscheinlich nicht verhindern. Es kann aber gelingen, den Krankheitsverlauf deutlich zu verlangsamen. Ergänzend kann der Mainzer Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster Medikamente verordnen. Neben der medikamentösen Zufuhr von Vitamin D und Kalzium können spezielle Osteoporose Medikamente zum Einsatz kommen. Seine Spezialität ist insbesondere auch die Diagnostik und Therapie bei jungen Menschen mit Osteoporosen, sog. juvenile Osteopathien.

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