Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung stellt das wichtigste Verfahren im Rahmen der Diagnostik bei Osteoporose dar. Sie ermöglicht am besten eine valide Frakturprädiktion.

Als ein Standardverfahren der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) hat sich in den letzten Jahren die DXA-Messung herrauskristallisiert.

Knochendichtemessung Mainz - Osteoporose

Unser DXA-Gerät in Mainz:

Dies wurde dann auch in entsprechenden Leitlinien des Dachverbandes deutsche osteologischer Fachgesellschaften (DVO) so dokumentiert. Daneben sind Ultraschallverfahren an Calcaneus oder Phalangen ebenfalls Leitlinien-gerechte Diagnostik. DXA-Verfahren verwenden Röntgenstrahlen und messen Fett- und Knochenabsorption an der Wirbelsäule und am Schenkelhals. Geräte mit der modernsten DXA-Technologie stehen in Mainz (Gerät) und Fürth und verwenden Flächendetektoren. Dadurch verkürzt sich die Messzeit auf 1,5 Sekunden, steigt die Präzision auf unter 1% und wird eine bildliche Darstellung der gesamten Wirbelsäule möglich. Dies führt zu einer Optimierung der Frakturrisikoabschätzung, aber ermöglicht eine Erkennung von Wirbelsäulenveränderungen wie Arthrosen oder Wirbelfrakturen. Dabei ist die Strahlenbelastung um das ca. 100-fache niedriger als beim konventionellen Röntgen und liegt unter derjenigen, der der Patient ausgesetzt ist, wenn er einmal über den Atlantik fliegt.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit dieser high-tech-Geräte liegt in der Adipositas Diagnostik und in der Messung von Muskelmasse, DXA ist das genauste Verfahren der Messung der Körperzusammensetzung. Hier sind Messzeiten von ca. 3 Min. gegenüber den sonst üblichen 30 Minuten von entscheidener Bedeutung für den Patienten, auch wieder aus strahlenhygienischen Gesichtspunkten. Gerade die Notwendigkeit und Wichtigkeit von Knochendichtemessungen zur individuellen Risikobeurteilung und aber zur Verlaufskontrolle unter entsprechender Therapie zwingt die Untersucher zu strahlensparsamen Methoden.

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OPO Risikofragebogen