Wachstumsstörungen

Wachstumsstörungen können bei Prof. Dr. Wüster untersucht werden. Untersuchung bei Kindern mit Wachstumsstörungen.

Kleinwuchs

Kleinwuchs ist für betroffene Menschen extrem belastend. Umso wichtiger ist es, zu sehen, ob ein Kleinwuchs vor liegt. Hier gibt es entsprechende Charts mit Perzentilen. Viele kennen das aus den so genannten U-Heften im Säuglingsalter. Kleinwuchs ist definiert als eine Körpergröße unter der 10. Perzentile. Wichtiger ist aber, ob der Mensch die Perzentilen kreuzt, d.h. ob es zu einem Stillstand des Wachstums kommt. Dies ist ein wichtiger Grund eine Wachstumsstörung abzuklären.

Es gibt viele Ursachen für Wachstumsstörungen, diese sind:
– Genetische Defekte
– Chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel bei Blutarmut oder bei chronischer Nierenfunktionsschwäche.
– Hormonelle Ursachen wie zum Beispiel zu viel Cortison im Blut, Unterfunktion der Schilddrüse oder sehr häufig Wachstumshormonmangel bzw. Wachstumshormon- oder IGF-1-Rezeptordefekte.
– Nach Chemotherapie oder Strahlentherapie
– Bei Ernährungserkrankungen Stoffwechseldefekte.

Bei der Diagnostik wichtig ist die Messung des Knochenalters, dies kann man am Röntgenbild der linken Hand erkennen und ausmessen, im auch im Hormon-und Stoffwechselzentrum Prof. Wüster wird die Knochen alter Bestimmung mit Ultraschall durchgeführt, dies sieht man auf den Abbildungen.

Als Therapie steht menschliches, gentechnisch hergestelltes Wachstumshormon zur Verfügung, welches von Endokrinologen verordnet werden und eingestellt werden kann. Eine solche Therapie führt dann zu einer normalen Körpergröße. Auch IGF-1 kann inzwischen als Therapie verschrieben werden.