Schlagwort-Archiv: Erkrankung Schilddrüse

Schilddrüsenüberfunktion medikamentös behandeln

Überprüfung der Schilddrüse.

Mainzer Endokrinologe Prof. Wüster setzt bei Funktionsstörung der Schilddrüse auf eine minimalinvasive Therapie

MAINZ. Typisch für eine Schilddrüsenüberfunktion (in der Medizin: Hyperthyreose) ist eine Überproduktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin. Ganz unterschiedlich können die Ursachen einer Schilddrüsenüberfunktion sein. Die Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow kann die Überfunktion verursachen. Möglich ist auch, dass die Schilddrüse selbstständig Hormone produziert – hier spricht man von einer Schilddrüsenautonomie. Weitere Ursachen wie Entzündungen, Tumoren oder bestimmte Formen von Schilddrüsenkrebs sind eher seltene Ursachen einer Schilddrüsenüberfunktion. Weiterlesen

Thyroxin bei Schilddrüsenunterfunktion richtig dosieren!

Fehlfunktion Schilddrüse feststellen.

Der Mainzer Endokrinologe Prof. Wüster informiert über Wechselwirkungen und Überdosierungen

MAINZ. Menschen, die unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, müssen oft über einen längeren Zeitraum Hormonersatzpräparate in Form von Medikamenten einnehmen, um die fehlenden körpereigenen Hormone so zu ersetzen. Vorwiegend kommt dabei synthetisch produziertes L-Thyroxin zum Einsatz. Es entspricht dem körpereigenen Hormon T4. Die Dosierung ist individuell verschieden. Weiterlesen

Diabetes mellitus: Informationen vom Endokrinologen (Mainz)

Prof. Dr. Wüster rät zu regelmäßigen Tests.

Prof. Dr. med. Christian Wüster aus Mainz über die Wechselwirkung von Stoffwechselerkrankungen

MAINZ. Der Endokrinologe Prof. Dr. med. Christian Wüster, der in seiner Praxis in Mainz Patienten aus dem Großraum Rhein-Main behandelt, empfiehlt Diabetikern regelmäßige Untersuchungen der Schilddrüse. Hintergrund dieser Empfehlung ist die Tatsache, dass sich Störungen im Hormonhaushalt der Schilddrüse sowie der Bauchspeicheldrüse wechselseitig beeinflussen. Diese Wechselwirkung gründet darauf, dass Diabetiker oftmals nicht ausreichend mit Jod versorgt sind. Die Schilddrüse jedoch ist auf eine ausreichende Versorgung mit Jod angewiesen, um ihre Hormonproduktion aufrechterhalten zu können. Bei Diabetikern kommt es statistisch gesehen häufiger zu Nierenerkrankungen, die wiederum zu einem stärkeren Ausscheiden von Jod über den Urin führen können. Dadurch kann sich die Schilddrüse vergrößern. Weiterlesen

Endokrinologe aus Mainz über die Hypophyse

Hypophyse: Professor Dr. Wüster in Mainz.

Prof. Wüster (Mainz): Die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) beeinflusst die gesamte Hormonproduktion

MAINZ. Die Hirnanhangdrüse, die sogenannte Hypophyse, ist die Hauptdrüse des menschlichen Körpers und hat einen großen Einfluss auf vielfältige körperliche Prozesse. Sie stellt selbst viele Hormone her, die wiederum andere Organe des Körpers dazu anregen, Hormone herzustellen. Kein Wunder also, dass sich Erkrankungen an der Hypophyse in vielen Bereichen und Funktionen auswirken können. Die Hirnanhangdrüse sendet ihre Botenstoffe über das Blut zu anderen Körperteilen, wo sie bestimmte Reaktionen auslösen. Um welche Botenstoffe handelt es sich dabei und was bewirken sie im menschlichen Körper? Antworten von Endokrinologe Prof. Dr. med. Christian Wüster aus Mainz. Weiterlesen

Endokrinologe (Mainz) informiert über die Rolle der Schilddrüse

Schilddrüsenfunktion überprüfen.

Das unscheinbare Organ Schilddrüse beeinflusst an vielen Stellen des Körpers Stoffwechselprozesse

Mainz. Die Schilddrüse ist ein unscheinbares Organ, das unterhalb des Kehlkopfes liegt. Mit seinen Seitenlappen und seinem verbindenden Mittellappen ähnelt es der Form eines Schmetterlings. Die Schilddrüse wiegt wenige Gramm (bis 18 Gramm bei der Frau und bis 25 Gramm beim Mann). Sie ist für einen Laien kaum zu ertasten. Und dennoch erfüllt sie in unserem Körper eine sehr wichtige Aufgabe. Hormone, welche die Schilddrüse produziert, steuern in unserem Körper zahlreiche Prozesse, beispielsweise das Nervensystem, die Funktion des Herz-Kreislaufes, das Wachstum unseres Körpers oder den gesamten Stoffwechsel. Keine Frage, die beiden Hormone mit der Bezeichnung Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (Thyroxin, T4) sind lebenswichtig. Die Botenstoffe entscheiden darüber, ob unser Körper auf Sparflamme oder auf Hochtouren läuft, wie hoch der Energieverbrauch ist und wie wir uns fühlen. Unser Gemütszustand, unsere Sexualität und Fruchtbarkeit, ja sogar das Wachstum unserer Fingernägel werden von der Schilddrüse beeinflusst. Und das schon im Mutterleib. Weiterlesen