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Schilddrüse

Hormon- & Stoffwechselzentrum in Mainz: Informationen zur Schilddrüse

Die Schilddrüse: Kleines Organ mit großer Wirkung

Das lebenswichtige Organ Schilddrüse steuert die zentralen Funktionen in unserem Körper.
Ganz sicher ist sie die bekannteste Hormondrüse. Das hängt auch damit zusammen, dass es Störungen der Schilddrüse gibt, bei denen das Organ als Schwellung unter der Haut (Kropfbildung) sichtbar wird. Geformt wie ein „H“ befindet sich die Schilddrüse vor der Luftröhre im Bereich des Kehlkopfes.

Störungen der Schilddrüse sind häufog, die Auswirkungen vielfältig. Ist man beispielsweise depressiv, ohne Antrieb oder gar aggressiv – die Schilddrüse kann die Ursache sein. Das Organ liegt vorne am Hals zwischen Kehlkopf und Brustbein.

Sämtliche lebenswichtigen Funktionen in unserem Körper werden von der Schilddrüse gesteuert:

  • Verdauung,
  • Herz und Blutkreislauf,
  • Stoffwechsel und Wachstum,
  • Knochenumbau,
  • Nerven- und Muskeltätigkeit,
  • Psyche, Seele
  • Fruchtbarkeit und Sexualität.

Unser Wohlbefinden, die Psyche, ja selbst das Wachstum von Haaren, Haut und Fingernägeln sowie das Knochenwachstum werden von dem Organ beeinflusst. Störungen der Schilddrüse haben Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Der Endokrinologe Prof. Dr. med. Christian Wüster ist bei Beschwerden, die ihre Ursache in einer Fehlfunktion der Schilddrüse haben, absoluter Spezialist.

Kropf (Struma)

Beim Kropf, der Struma, handelt es sich um eine Vergrößerung der Schilddrüse. Jodmangel und eine familiäre Belastung spielen dabei meist eine große Rolle. Jod wird zur Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt. Ein Jodmangel verursacht das Anwachsen der Schilddrüse. Die vergrößerte Schilddrüse kann auf die Luftröhre und Speiseröhre drücken.

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Eine Schilddrüsenüberfunktion liegt vor, wenn in der Schilddrüse zu viele Hormone gebildet und ausgeschüttet werden. Dabei handelt es sich um die Hormone Thyroxin und Trijodthyronin. Die Schilddrüsenhormone haben insbesondere Auswirkungen auf die geistige, aber auch körperliche Leistungsfähigkeit. Die Folge können u. a. Hyperaktivität, schneller Puls, Schlafstörungen, Gewichtsabnahme, Haarausfall und stete Unruhe sein. Häufig wird in diesem Zusammenhang die Erkrankung Morbus Basedow diagnostiziert.

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Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Produziert die Schilddrüse zu wenige Hormone, ist von einer Schilddrüsenunterfunktion, medizinisch Hypothyreose, die Rede. Typische Folgen einer Schilddrüsenunterfunktion sind depressive Verstimmungen, Abnahme des sexuellen Verlangens, Müdigkeit und Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen oder auch Gewichtszunahme. Spröde Haare, Haarausfall, trockene Haut oder rissige Fingernägel können auch auf eine Schilddrüsenunterfunktion zurückgeführt werden. Die Schilddrüsenunterfunktion, auch Hypothyreose genannt, entwickelt sich meist schleichend. Häufigste Ursache ist die Autoimmunthyreopathie Hashimoto.

Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunerkrankung)

Hashimoto-Thyreoiditis ist die am häufigsten auftretende und diagnostizierte Autoimmunerkrankung. Sie macht etwa 80 Prozent der Schilddrüsenerkrankungen insgesamt aus. Statistisch gesehen erkranken Frauen etwa zehnmal häufiger an der Schilddrüsenerkrankung Hashimoto als Männer. Hashimoto tritt vorwiegend in einem Alter zwischen 30 und 60 Jahren auf. Auch ist eine familiäre Veranlagung festzustellen. Daneben gibt es weitere Faktoren, die die Entstehung begünstigen:

  • chronische oder schwere Infekte, neg. Stress, Depressionen und Lebenskrisen, wie z.B. Trennungen, schwere Erkrankungen eines Familienangehörigen u.ä.
  • besondere hormonelle Ausgangslagen (beispielsweise in der Pubertät, während der Schwangerschaft, der Menopause oder beim Vorliegen eines hohen Östrogenspiegels bei einem gleichzeitig niedrigen Progesteronspiegel, z. B. Follikelpersistenz),
  • Starke Hormonschwankungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsprobleme, schlechte und einseitige Ernährung, Rauchen, zu viel Alkohol.
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Bei der Hashimoto Thyreoiditis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Krankheitsverlauf und Auswirkungen können – je nach Patient – sehr unterschiedlich sein.

Typisch bei Schilddrüsen-Unterfunktion sind Beschwerden wie:
  • allgemeine Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit,
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • Müdigkeit,
  • körperliche Schwäche,
  • ständiges Frieren,
  • Verdauungsprobleme,
  • Zunahme des Körpergewichts,
  • erhöhte Blutfettwerte,
  • Haarausfall,
  • spröde Haare,
  • ein unregelmäßiger Zyklus,
  • Probleme, schwanger zu werden

Diagnose Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenunterfunktion in Mainz

Die Schilddrüse versorgt unseren Körper mit den lebenswichtigen Hormonen Thyroxin und Trijodthyronin. Die erforderliche Menge von der Schilddrüse produzierter Hormone wird im Gehirn und der Hirnanhangdrüse, der Hypophyse, über die Abgabe des stimulierenden Hormons TSH gesteuert. Im Hormon- & Stoffwechselzentrum in Mainz werden Erkrankungen der Schilddrüse behandelt. Die Diagnose einer Schilddrüsenfehlfunktion erfolgt vorwiegend mittels Erhebung der Krankengeschichte, körperlicher Untersuchung und Messung der Schilddrüsenhormone im Blut. Eine Behandlung sieht insbesondere die Einnahme von Medikamenten bzw. Tabletten vor, die Hormone beinhalten.

Dabei handelt es sich vor allem um die Schilddrüsenerkrankungen:

  • Kropf (Struma),
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose),
  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose, Hashimoto) sowie
  • weitere Erkrankungen der Schilddrüse wie bösartige Tumoren, Schilddrüsenkrebs
  • Erkrankungen der Nebenschilddrüsen.

Kompetenzzentrum für Erkrankungen der Schilddrüse in Mainz, Rhein-Main und darüber hinaus

Im Hormon- & Stoffwechselzentrum in Mainz findet sich gebündelte Kompetenz für die Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster ist weit über Mainz, Frankfurt, Wiesbaden und das Rhein-Main-Gebiet hinaus ein geschätzter und erfahrener Ansprechpartner zu Beschwerden, die im Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen stehen können. Patienten aus dem Raum Bitburg und Trier, Koblenz, Bingen, Kaiserlautern, Worms, Darmstadt, Rüsselsheim und Bad Homburg werden im Hormon- & Stoffwechselzentrum therapiert. Zur Diagnose und Therapie stehen im medizinischen Versorgungszentrum moderne medizinische Geräte wie Sonographie und Szintigraphie zur Verfügung. Gegebenenfalls werden Sie zu weiterführenden Untersuchungen ins MED Facharztzentrum oder ein anderes Röntgeninstitut überwiesen. Zudem nehmen wir Ihnen Blut ab, das wird in unseren hauseigenen Speziallabors untersucht. Wir können auch genetische Test durchführen lassen. Je nach Intensität der Analyse liegt das Untersuchungsergebnis noch am gleichen Tag vor. Weitreichendere Analysen können etwas länger dauern. Nach Anamnese, Diagnose und Untersuchungen im Hormon- & Stoffwechselzentrum gibt Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wüster eine Therapieempfehlung ab, die er in einem Arztbrief dem überweisenden Hausarzt und auf Nachfrage dem Patienten übermittelt. Wird eine endokrinologische Erkrankung festgestellt, bespricht Prof. Wüster mit seinen Patienten das weitere Vorgehen. Wird eine solche ausgeschlossen, erfolgt die weitere Abklärung der Symptome über den Hausarzt.

Diagnose und Therapie von Hashimoto Thyreoiditis in Mainz/Wiesbaden

Das Hormon & Stoffwechselzentrum unter der Leitung von Endokrinologe Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster in Mainz hat einen großen Einzugsbereich. Patienten aus Rheinland-Pfalz und dem Rhein-Main-Gebiet wissen die moderne Ausstattung und die große fachärztliche Erfahrung zu schätzen. Niedergelassene hausärztliche Kollegen schicken ihre Patienten zur Abklärung eines Verdachts auf Hashimoto in unsere Praxis. So finden regelmäßig Patienten aus den Regionen rund um Bitburg und Trier, Koblenz, Bingen, Kaiserlautern, Bad Homburg, Darmstadt, Rüsselsheim und Worms den Weg ins Hormon & Stoffwechselzentrum. Das medizinische Versorgungszentrum liegt mitten im Herzen der Stadt Mainz und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Parkplätze in den Parkhäusern in unmittelbarer Nähe sind vorhanden. Unsere medizinische Infrastruktur ist gut auf Patienten ausgerichtet, die abklären müssen, ob eine Hashimoto Thyreoiditis vorliegt.

Patienten, die in die Facharztpraxis für Endokrinologe von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster kommen, werden zunächst in einem ausführlichen Gespräch befragt. Nach dieser Anamnese erfolgt eine Blutuntersuchung. Ein Verdacht auf Hashimoto-Thyreoiditis kann mit Hilfe präziser Blutwerte erhärtet werden. Im Labor des Endokrinologen wird insbesondere die Konzentration der sogenannten Schilddrüsenhormone (T3 und T4) gemessen. Auch ist der TSH-Wert relevant. Hierbei handelt es sich um ein Hormon der Hypophyse, das die Aufgabe hat, die Schilddrüse zur Hormonproduktion anzuregen. Weitere Merkmale, die die Laboruntersuchung liefern kann, sind Antikörper gegen Eiweiße der Schilddrüse. Ergänzend zur Blutuntersuchung kann die Untersuchung mit Ultraschall als ein zuverlässiges und etabliertes bildgebendes Verfahren Informationen über die Schilddrüse selbst liefern:

  • Welche Struktur hat die Schilddrüse?
  • Ist die Schilddrüse vergrößert?
  • Sind Form und Ausmaße normal und damit „im Rahmen“?

Eine weitere Untersuchungsoption im Rahmen der Diagnostik stellt die Biopsie dar. Dabei entnimmt der Endokrinologe mit Hilfe einer sehr feinen Nadel eine Gewebeprobe der Schilddrüse zur weiteren Laboruntersuchung. Eingangs aufgeführte Symptome, die auf eine Schilddrüsenunterfunktion durch eine Hashimoto Thyreoiditis hinweisen, lassen sich mit einer zielgerichteten Hormonbehandlung in der Regel effektiv behandeln. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Unsere Praxis im Herzen von Mainz ist verkehrsgünstig gelegen und gut an den Öffentlichen Personen-Nahverkehr angeschlossen. Zudem sind Parkplätze in den Parkhäusern in nächster Nähe und der Mainzer Innenstadt vorhanden. Unsere Praxisabläufe sind optimiert und darauf ausgerichtet, die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Hormonlabor

  • Sämtliche Hormonanalysen und endokrinolog. Funktionsstests mittels immunometrischer Verfahren
  • RIA-Labor
  • Molekular-biologische Untersuchungen (Polymorphismen)

Knoten und Carcinome

  • Betreuung von Patienten, die an Tumoren endokriner Organe wie Schilddrüse, Nebenniere, Hypophyse u.a. erkrankt oder bereits operiert sind.
  • Versorgung von Pat. Mit mult. Endokriner Neoplasie (MEN 1, MEN 2)
  • Mitbetreuung von Patienten mit Tumorosteopathien

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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Veröffentlichung Endokrinologie und Osteologie in der Hausarztpraxis Endokrinologie und Osteologie in der Hausarztpraxis
Im renommierten Fachverlag Springer ist das neue Buch von Prof. Dr. Dr. Wüster erschienen. Unter dem Titel „Endokrinologie und Osteologie in der Hausarztpraxis, Leitfaden für die tägliche Patienten-Versorgung“ finden Interessierte praxisnahe Hinweise zur hausärztlichen Patientenversorgung in der Endokrinologie und Osteologie. Auch wenn das Buch an erster Stelle die Hausarztpraxen adressiert, so richtet es sich darüber hinaus auch an bestimmte Fachärzte (Internisten, Gynäkologen, Urologen, Orthopäden, Rheumatologen, Pädiater) sowie an Medizinstudenten, erfahrene MFA und Physiotherapeuten.
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