Gesundheitstipps

Gut zu wissen

Calcium

Calcium ist einer der wichtigsten Bestandteile und Bausteine des Knochens. Es wird bei der Osteoporose-Therapie zum Knochenaufbau essentiell benötigt. Der normale Bedarf an Calcium beträgt 1.000 mg pro Tag. Heranwachsende, Schwangere und ältere Menschen brauchen bis zu 1.500 mg Calcium pro Tag. Die Zufuhr von Calcium erfolgt am besten über die Nahrung. Dies beinhaltet calciumreiche Nahrungsmittel wie Käse, Quark, Joghurt oder andere Milchprodukte. Weitere sehr gut verträgliche Lieferanten sind Mineralwässer. Außerdem werden mit Calcium angereicherte Nahrungsmittel (z. B. Orangensäfte) angeboten. Spezielle Calcium-Tabletten oder -Pulver werden nicht empfohlen. Sie können zu Blähungen, Völlegefühl oder Bauch-Unwohlsein führen. Gefahren einer Calcium-Therapie sind selten. Lediglich bei Menschen mit einer Nebenschilddrüsenerkrankung im Sinne einer primären Überfunktion der Nebenschilddrüse sollten vorsichtiger sein. Jetzt Infomaterial anfordern

Vitamin D

Vitamin D ist im eigentlichen Sinne kein Vitamin. Es wird mit Unterstützung der Sonne (UV-Strahlen) in der Haut gebildet. Dies lässt aber im Alter deutlich nach. Viele Menschen nehmen zudem mit Kosmetika Lichtschutzfaktoren zu sich, die eine normale Vitamin-D-Bildung über die Haut hemmen. So hat ein Großteil der Bevölkerung auch im Sommer einen Mangel. Ob der Vitamin-D-Spiegel adäquat ist oder nicht, ermittelt der Arzt. Für die Basistherapie der Osteoporose ist ein adäquater Vitamin-D-Spiegel im Blut sehr wichtig. Der Knochen braucht ausreichend Vitamin D. Zudem reguliert das Vitamin-D-Hormon die Calcium-Aufnahme über den Darm, Menschen mit Vitamin-D-Mangel nehmen nicht genügend Calcium über den Darm auf. Vitamin D wirkt auch auf die Muskelkraft und beeinflusst das Immunsystem positiv. Es lässt sich über Tabletten, Tropfen oder Injektionen dem Körper zuzuführen und durch die UVB-Strahlung der Sonne. Jetzt Infomaterial anfordern

Eiweiß

Viele Menschen mit Osteoporose sind katabol, d.h. sie haben eine negative Stoffwechselbilanz ihrer Ernährung. Dies zeigt sich häufig an einem niedrigen Körpergewicht und im Blut manchmal an einem erniedrigten Eiweißspiegel. Von daher ist auf eine ausreichende Eiweißzufuhr zu achten. Diese kann über die Nahrung geschehen oder wird über Eiweißsupplemente erfolgen. Generell gilt, dass jedes Eiweißpulver, welches zum Beispiel im Sportbereich angewendet wird, auch bei betroffenen älteren Menschen Gutes tut. Eine Eiweißzufuhr führt nicht zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Jetzt Infomaterial anfordern

Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung einer Osteoporose-Therapie

Calcium ist für seine Bedeutung beim Aufbau starker Knochen bekannt (s.o.). Das Wachstum der Knochen ist ein jedoch vielschichtiger Prozess. Studien haben gezeigt, dass die Ergänzung von Calcium allein nicht für den Aufbau gesunder Knochen und die Verlangsamung der Alterserscheinungen ausreichen. Magnesium ist beispielsweise ein wichtiges Mineral für den Körper, welches unterstützend bei Hunderten von Enzymreaktionen wirkt. Vitamin D unterstützt die Calciumabsorption (s. o.) und hilft bei der Produktion von Osteoblasten (Knochenbildnerzellen). Vitamin K2 moduliert die Genexpression von Osteoblasten und trägt durch die Aktivierung zweier calciumbindender Proteine, Osteocalcin und Matrix-GLAProtein, zum Calciumtransport bei. Jetzt Infomaterial anfordern

Sport

Ein guter Knochen will belastet werden. Der Zug der Muskeln führt zu einer Stimulation Osteoblasten (Knochenbildnerzellen). Von daher ist ein tägliches Muskelaufbau-Training unerlässlich. Gemeint ist ein täglich einstündiges Ganzkörpertraining, das alle Muskelgruppen im Körper anspricht. In der Regel kann dieses mit einem einfachen Theraband zu Hause im Wohnzimmer selbst durchgeführt werden. Entsprechende Anleitungen können Physiotherapeuten jedem Menschen individuell zukommen lassen. Nur ein Knochen, der durch Muskelzug und genügend Gewicht belastet wird, kann auch gut auf eine medikamentöse Osteoporose Therapie ansprechen. Menschen mit Wirbelfrakturen durch Osteoporose sollten nicht über die Schmerzgrenze hinaus gehen und keine Übungen machen, die für die Wirbelsäule zu belastend sind. Jetzt Infomaterial anfordern

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