Adipositas

Übergewicht behandeln lassen.

Übergewicht als Folge endokriner Erkrankungen

Zu wenig Bewegung und falsche Ernährung sind primäre Ursache von Übergewicht. Übergewicht (Adipositas) ist ein weitverbreitetes Problem in den Gesellschaften moderner Industrienationen. Um ein Körpergewicht entsprechend bewerten zu können gibt es unterschiedliche Methoden. Bekannt ist der sogenannte Body-Mass-Index (BMI). Solange man sich mit seinem Gewicht nicht wesentlich vom Normalwert entfernt, ergibt sich aus medizinischer Sicht kaum die Notwendigkeit einer Gewichtsreduktion. Führt Übergewicht jedoch zu Beeinträchtigungen der Gesundheit (Erkrankungen des Herz-Kreislaufs, chronische Schmerzen, Beeinträchtigung der Funktionsweise von Organen), sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, um der Ursache des Übergewichts auf den Grund zu gehen. Maßnahmen, mit denen ein falscher Lebensstil korrigiert werden kann, sind Allgemeingut: Mehr Sport und Bewegung, weniger Fett und Alkohol, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf.

Endokrinologische Ausschlussdiagnostik bei Übergewicht

Übergewicht kann aber auch verursacht sein durch eine Stoffwechselerkrankung. Dabei handelt es sich insbesondere um Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels. In seltenen Fällen hat Übergewicht aber auch hormonelle Ursachen. Liegt beispielsweise eine Schilddrüsen-Unterfunktion oder eine Überfunktion der Nebennierenrinde vor (sogenanntes Cushing Syndrom), kann Übergewicht die Folge sein. Auch können Tumoren, Traumen, Operationen oder eine Bestrahlung des Hypothalamus Auslöser von Übergewicht sein.
Immer dann, wenn die Ursachen von Übergewicht nicht eindeutig zu klären sind, sollte eine endokrinologische Ausschlussdiagnostik in Betracht kommt. Sollten Hormonstörungen Ursache von Übergewicht sein, kann die Diagnose durch einen Endokrinologen schnell für Klarheit sorgen. Die therapeutische Gewichtsreduktion kann durch diese Erkenntnis erleichtert werden.

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Patienten mit Adipositas in Mainz besser versorgen

Adipositas behandeln

Endokrinologe aus Mainz verweist auf neue Patientenleitlinie zur Behandlung von Adipositas

MAINZ. Die Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) hat eine neue Patientenleitlinie zur Diagnose und Behandlung der Adipositas veröffentlicht. Darauf weist Endokrinologe Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster hin. Wüster behandelt im Hormon- und Stoffwechselzentrum in Mainz auch Patienten mit Adipositas. In der neuen Patientenrichtlinie sieht der Facharzt für Endokrinologie und Diabetologie einen wichtigen Lückenschluss in der Versorgung von Menschen mit Adipositas. „Die Leitlinie fasst wissenschaftlich begründete Therapien zusammen und ist für Betroffene eine gute Informationsgrundlage, auf deren Basis sie medizinische Entscheidungen mit ihrem behandelnden Arzt treffen können. Patienten können sich damit besser auf die Teilnahme an einer Adipositas-Therapie oder einer operativen Therapie vorbereiten“, stellt Prof. Wüster heraus. Weiterlesen

Mainz / Wiesbaden: Adipositas mit vielen Ursachen

Manchmal sind an Adipositas auch Hormone schuld.

Endokrinologe informiert über mögliche Hintergründe von Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt

MAINZ / WIESBADEN / FRANKFURT AM MAIN. Adipositas ist längst zu einer weltweiten Volkskrankheit geworden. Man geht davon aus, dass allein in Deutschland rund ein Viertel der Bevölkerung krankhaft übergewichtig ist. Diabetes, Krebs, Herzerkrankungen können die unmittelbare Folge von Adipositas sein. „Längst weiß man, dass Adipositas mehrere Ursachen haben kann. Eine reine Ernährungsfrage ist Fettleibigkeit nicht. Immer häufiger stellt sich im Einzelfall die Frage, welche Rolle Gene und Hormone spielen und ob auch die persönlichen Lebensumstände und das soziokulturelle Umfeld ursächlich für Adipositas sein können“, so der Endokrinologe Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster, der in seinem Hormon- und Stoffwechselzentrum in der Landeshauptstadt Mainz insbesondere Patienten aus der Rhein-Main Region um die Städte Wiesbaden und Frankfurt am Main betreut. Weiterlesen

Was ist Adipositas? Mainzer Endokrinologe klärt auf

Endokrinologe / Adipositas

Mit zunehmendem Übergewicht steigt das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Fettleber

MAINZ / WIESBADEN / FRANKFURT. Der Begriff Adipositas ist der lateinischen Sprache entlehnt und bedeutet starkes oder auch krankhaftes Übergewicht. Übersetzungen wie Fettleibigkeit oder Fettsucht sind ebenfalls geläufig. Hinweis auf ein Übergewicht liefert der sogenannte Body-Mass-Index (BMI). Die Kennzahl, die auch Körpermassenindex (KMI), Körpermassenzahl (KMZ) oder Quetelet-Kaup-Index genannt wird, bewertet das Körpergewicht eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Bereits im Jahr 1832 wurde die Maßzahl insbesondere von Adolphe Quetelet entwickelt. Der BMI „Quadrat der Körpergröße“ ist ein grober, vereinfachter Richtwert. Faktoren wie das Geschlecht, die Statur eines Menschen, das individuelle Verhältnis zwischen Fettgewebe und Muskelmasse bleiben unberücksichtigt. Statistisch gesehen sind rund 25 Prozent der Deutschen stark übergewichtig (adipös). Weiterlesen

Endokrinologe aus Mainz zu Adipositas als Krankheitsbild

Adipositas richtig behandeln.

Falsche Ernährung, aber auch eine Stoffwechselerkrankung können Adipositas fördern

Prof. Dr. med. Christian Wüster, leitender Endokrinologe am Hormon- und Stoffwechselzentrum in Mainz, behandelt in seiner Praxis Patienten, die an Adipositas leiden. Zu fett, zu süß, zu kohlehydrat-lastig – wer gerne Fertigprodukte konsumiert, zuckerhaltige Getränke zu sich nimmt und bei Süßem nicht wiederstehen kann, dazu noch zu wenig Bewegung hat, läuft Gefahr, Adipositas, also Übergewicht zu entwickeln. Mediziner sprechen bei einem Body Mass Index von über 30 von Adipositas. Die krankhafte Fettleibigkeit hat sich zu einem Phänomen der Konsumgesellschaft entwickelt. Weiterlesen

Macht die Schilddrüse dick? Mainzer Endokrinologe informiert

Adipositas: Immer mehr erkranken daran.

Krankenhausreport liefert dramatische Ergebnisse – Zahl der Fettleibigen extrem gestiegen

MAINZ. Immer mehr Deutsche leiden ausweislich des neuen Krankenhausreports der Barmer GEK unter krankhaftem Übergewicht (Adipositas). Fettleibigkeit scheint ein Massenphänomen zu werden. Allein in Rheinland-Pfalz sind 17 Prozent der Bevölkerung krankhaft fettleibig – ein Spitzenwert im Reigen der Bundesländer. Allein im Jahr 2014 haben sich in Deutschland sieben Millionen Menschen aufgrund von Fettleibigkeit behandeln lassen. Statistisch gesehen 14 Prozent mehr als 2006. Weiterlesen