Wechseljahre, Klimakterium, Postmenopause

Veränderungen kennen und adäquat reagieren

Allgemeines

Die Wechseljahre gehen mit organischen und metabolischen Veränderungen einher. Die Fortpflanzungsfähigkeit der Frau erlischt und die Menstruationsblutungen bleiben irgendwann aus. Infolge des körperlichen Umbaus (Östrogenmangel) stellen sich oft bestimmte Beschwerden ein.

Zu den vegetativen Menopausen-Syndromen zählen u. a. Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Herzrasen, Schwindel, Erblassen und Erröten. Depressive Verstimmungen, Schlafprobleme und sexuelles Desinteresse lassen sich den psychischen Menopausen-Syndromen zuordnen.

Das trifft auch für Sie zu? Im Hormon- & Stoffwechselzentrum in Mainz sind privat versicherte Patientinnen und gesetzlich versicherte Patientinnen gleichermaßen herzlich willkommen. Lassen Sie sich fundiert beraten, wenn Sie unter den Auswirkungen der Wechseljahre leiden.

Folgen der Wechseljahre:

  • Der Muskelabbau, der sich in den Wechseljahren verstärkt, kann zu Bewegungs- und Gangstörungen, erhöhtem Sturz- und Frakturrisiko führen und Osteoporose begünstigen.
  • Zunahme kardiovaskulärer Risiken (arterielle Hypertonie, Dyslipidämien, Atherosklerose, Myokardinfarkten, Apoplexien)
  • Die Neigung zu Adipositas und Diabetes Typ II nimmt in den Wechseljahren zu.
  • Gewebeschwund, Haarverlust, Struma (durch Collagenabbau)
  • Eine abnehmende Immunität, hohe Infektneigung mit langen und schweren Verläufen
  • Neurologische Altersveränderungen
  • Die Alterung der Sinnesorgane

Diagnostik

  • Blutdruck, Puls, BMI
  • Muskelkraftmessung
  • Knochendichtemessung (DXA)
  • Fettmessung (BIA, Ganzkörper-DXA)
  • Belastungs-EKG und Stress-Echo
  • Oberbauch-Sonographie
  • CT des Thoraxbereichs
  • Mammographie und gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen
  • Angiologische Untersuchungen
  • Erstellung eines Hormonprofils (u. a. mit Werten von Hypophyse, Sexualhormonen, Schilddrüse, Nebenniere, Kalzium- und Knochenstoffwechsel)
  • Anwendung von Tumormarkern
  • Tests: Konzentration, Lern- und Merkfähigkeit, sehen, hören
  • Depressionsskalen
  • Fragebögen (sexuelle Funktionsstörungen, Osteoporose-Risiko)
  • Hautscreening

Prinzipiell gibt es keine Indikation dafür, jegliches Hormondefizit im Alter auszugleichen. Eine Hormonersatztherapie verzögert nicht das Altern. Eine Pharmakotherapie mit Hormonen kann im Einzelfall Altersveränderungen in den Wechseljahren positiv beeinflussen. Dennoch gibt es für jede Patientin zahlreiche Möglichkeiten die Folgen der genannten körperlichen Umstellungen und Beschwerlichkeiten entscheidend abzumildern.

Übrigens: Interessante weiterführende Informationen für Frauen in den Wechseljahren finden sich auch auf dem Frauengesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

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