Burnout

Ein facettenreiches Syndrom

Burn-out ist eine körperliche und emotionale Erschöpfung, ausgelöst durch dauernde Anspannung und täglichen Stress. Die Symptome sind vielfältig, wobei alle körperlichen Beschwerden auch psychoso-matisch bedingt sein können:

Psychische Beschwerden

  • Sich nicht entspannen und erholen können (Alarmzustand)
  • Kreisende Gedanken
  • Depressionen
  • Konzentrationsstörungen
  • Suchtgefahr
  • Chronische Schmerzen

Körperliche Beschwerden

  • Schlafstörungen, Schlaf-Apnoe-Syndrom, chronische Müdigkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Tinnitus
  • Häufige Infekte
  • Gefäßerkrankungen
  • Erhöhtes Risiko für Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stresshormon-Ungleichgewicht, Cortisonmangel
  • Libidoverlust, Zyklusstörungen, Kinderlosigkeit
  • Schwächegefühl
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Nebennieren-Insuffizienz
  • Chronische Schmerzen

Beim Burnout-Syndrom ist es wichtig, nach der Ursache zu forschen und sekundären, meist internistischen Erkrankungen, auszuschließen. Es gibt verschiedene Stadien der Erkrankung, die natürlich erst er-kannt werden müssen, um therapeutisch einzugreifen. Wie bei jeder anderen Erkrankung gilt: Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Heilungschancen.

Patientinnen und Patienten benötigen eine komplexe therapeutische Intervention – durch den Haus- und/oder Facharzt und gegebenen-falls durch einen Psychologen. Eine Verhaltenstherapie ist für Burnout-Erkrankte oft eine gute Hilfe. Patientinnen und Patienten müssen lernen, kürzerzutreten, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrie-ren, auch mal „Nein“ zu sagen. Eine Auszeit kann helfen, das Leben neu zu sortieren. Wichtig ist auch zu erkennen, dass wir wertvoll sind, auch wenn wir an unsere Grenzen geraten. Die Erkrankung kann als Chance gesehen werden, das eigene Leben umzugestalten. Und auch die innere Einstellung trägt viel zum individuellen Wohlbefinden bei.

Therapeutische Strategien beim Burn-out-Syndrom:

  • Besser mit den eigenen Kräften haushalten
  • Anti-Stress-Rituale erlernen und regelmäßig anwenden
  • „Nein“ sagen lernen
  • Sich genug Zeit für Sport und Hobbys nehmen
  • Auf die Work-Life-Balance achten
  • Nach dem Arbeitstag abschalten
  • Zeit für Pausen einplanen
  • Evtl. eine Auszeit nehmen
Jetzt Kontakt aufnehmen
Kontakt
Hormon- und Stoffwechselzentrum MVZ GmbH · Prof. Dr. med. Dr. h. c. Christian Wüster · Wallstraße 3–7 · 55122 Mainz · Telefon: 06131 58848-0 · Privatpatienten: 06131 58848-18 · Notfalltelefon: 06131 58848-11 · Fax: 06131 58848-48 · E-Mail: info@prof-wuester.de
© 2022 Hormon- und Stoffwechselzentrum MVZ GmbH   
Doctolib Termin online vereinbaren Hier klicken