Osteoporose

Osteoporose frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln

Was verbirgt sich hinter dem medizinischen Begriff Osteoporose? Der Name der Krankheit leitet sich vom griechischen „osteo“ (übersetzt: Knochen) und „poros“ (übersetzt: porös) ab. Menschen, die unter Osteoporose (Knochenschwund) leiden, haben ein Skelett, das nach und nach an Stabilität verliert. Die Knochensubstanz wird porös.
Man geht davon aus, dass bis zu acht Millionen Menschen in Deutschland an Osteoporose leiden. Jahr für Jahr werden rund 400.000 Knochenbrüche gezählt, die auf den Knochenschwund zurückzuführen sind. Vorwiegend betroffen sind der Unterarm, der Oberschenkelhals und die Wirbelsäule. Bei nur etwa einem Drittel sind Männer betroffen. „Dass die meisten Patienten erst nach einem Knochenbruch erfahren, dass sie an Osteoporose erkrankt sind, macht deutlich, dass im Blick auf Aufklärung und Vorsorgeuntersuchungen noch immer ein großer Nachholbedarf besteht“, meint Prof. Dr. Christian Wüster, der in Mainz eine Facharztpraxis für Endokrinologie führt. Experten gehen davon aus, dass nur rund 20 Prozent der Osteoporosefälle rechtzeitig erkannt und therapiert werden. „Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Kenntnisse über das Krankheitsbild helfen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen. Bei einer rechtzeitigen Therapie können Knochenbrüche vermieden werden. Osteoporose gefährdet Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alter.

Osteoporose gefährdet Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alter

Osteoporose führt zu einer Abnahme der Knochensubstanz. Dieser Prozess verläuft schleichend und ohne Schmerzen. Betroffene merken nichts von der Erkrankung. Doch nach und nach wird Knochenmasse abgebaut. Damit verändert sich die Architektur des Skeletts, das den täglichen Anforderungen immer weniger standhalten kann. Kommt es zu einem Sturz oder einer anderen Krafteinwirkung auf den Knochen, können Knochenbrüche die Folge sein. Typische Symptome, die im Zusammenhang mit einer Osteoporose auftauchen können sind:

  • anhaltende Rückenschmerzen,
  • ein deutlicher Verlust an Körpergröße,
  • erheblicher Gewichtsverlust um rund zehn Prozent.
  • Ein niedriger Östrogenspiegel ist die häufigste Ursache von Osteoporose

    Die häufigste Ursache von Osteoporose ist eine immer weiter zurückgehende Östrogenproduktion im Körper der Frau. Während und nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel. Bei etwa einem Drittel der Krankheitsfälle ist Osteoporose erblich bedingt. Auch können zahlreiche Risikofaktoren die Krankheit begünstigen. Neben der verminderten Produktion von Geschlechtshormonen bei der Frau und beim Mann (hier spricht der Endokrinologe von einer „primären Osteoporose“) kann eine ungesunde Lebensweise Knochenschwund verursachen. In diesen und weiteren Fällen handelt es sich um die sogenannte sekundäre Osteoporose. So zum Beispiel der übermäßige Genuss von Alkohol und Tabak, zu wenig Bewegung und eine falsche und einseitige Ernährung. Auch können Medikamente wie Kortison und Phenytoin zu einer Osteoporose führen. Darüber hinaus zählen folgende Erkrankungen zu Osteoporose-Risikofaktoren:

    • Morbus Crohn,
    • Diabetes mellitus,
    • Colitis ulcerosa,
    • Fehlfunktionen der Schilddrüse,
    • Blutarmut und
    • Funktionsstörungen der Nieren.

    Im Laufe des Lebens verändert sich die Knochensubstanz immer wieder. Während die Knochendichte bis in das frühe Erwachsenenalter immer weiter zunimmt, beginnt um das dreißigste Lebensjahr ein kontinuierlicher Rückgang der Dichte. Die primäre Osteoporose kann bei Frauen ab dem 45. Lebensjahr beginnen; bei Männern ab dem 55. Lebensjahr.

    Diagnose und Therapie von Osteoporose: Knochendichtemessung

    Der Mainzer Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster setzt auf Vorsorgeuntersuchungen, um die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen. Die Diagnose von Osteoporose erfolgt in mehreren Schritten:

      1. Anamnese: Im Gespräch werden Risikofaktoren und die Krankheitsgeschichte erfragt. Gibt es Fälle von Osteoporose in der Familie? Gab es in der Vergangenheit bereits Knochenbrüche?
      2. Andere Erkrankungen können zu einer sogenannten sekundären Osteoporose führen. Diese gilt es abzuklären.
      3. Gibt es äußere Hinweise auf eine Osteoporose oder können Risikofaktoren festgestellt werden? Gibt es Auffälligkeiten hinsichtlich Körpergewicht und Körpergröße, Beweglichkeit, Kraft, Gleichgewicht und Ausdauer?
      4. Die Knochendichtemessung, medizinisch Osteodensitometrie, liefert ein präzises Bild über den Zustand der Knochendichte.
      5. Darüber hinaus können Röntgenaufnahmen und Laborwerte weitere sehr genaue Hinweise liefern, um die Diagnose Osteoporose zu untermauern.

    Die Knochendichtemessung ist ein etabliertes und empfohlenes Standardverfahren, das nur wenige Minuten dauert. Der ermittelte Wert beschreibt, ob und wie sehr die Knochendichte des Patienten von dem Durchschnittswert gesunder Männer und Frauen im Alter von 30 Jahren abweicht.
    Auf der Grundlage der individuellen Diagnose erstellt der Endokrinologe die Therapie. Im Kern geht es dabei um spezielle Medikamente, die die Osteoporose aufhalten und Knochenbrüche verhindern sollen. Sie sollen die Knochen stärken und schützen. Im Idealfall kann Osteoporose rückgängig gemacht werden. Generell gilt – je früher Osteoporose diagnostiziert wird, umso größer ist der Erfolg der Therapie. Deshalb sollten besonders die Menschen mit Risikofaktoren vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Osteoporose ist heute kein Schicksal, sondern heilbar.

Osteoporose beim Endokrinologen in Mainz behandeln

Professor Wüster behandelt Osteoporose Patienten in Mainz.

Endokrinologe (Mainz): Frühe Diagnose und Vorbeugung sind bei Osteoporose wichtig

Macht sich eine Osteoporose durch eine Fraktur bemerkbar, hat die systemische Skeletterkrankung, bei der die Knochendichte im Verlauf abnimmt und sich das mikroarchitektonische Knochengewebe verschlechtert, bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Häufig ist eine Fraktur besonders bei älteren Menschen der Einstieg in langwierige Pflegebedürftigkeit. Mit steigender Anzahl an älteren Menschen in der deutschen Bevölkerung, steigen auch die Fälle von Osteoporose und dadurch bedingten Frakturen. Die Zahl der Neuerkrankungen wird in einer Analyse von Krankenkassendaten im Deutschen Ärzteblatt mit 885.000 pro Jahr beziffert. Mehr als die Hälfte der Betroffenen zeigt Frakturen, viele davon Mehrfachfrakturen. „Eine wirksame und nachhaltige Osteoporose-Behandlung setzt deshalb bei der Vorsorge und frühzeitigen Diagnostik an, damit es im Verlauf der Erkrankung nicht zu Knochenbrüchen kommt“, betont Endokrinologe Prof. Dr. med. Christian Wüster vom Hormon- und Stoffwechselzentrum in Mainz.

Frakturen bei Osteoporose vermeiden – für den Endokrinologen aus Mainz das wichtigste Ziel

Studien zeigen: Je älter Menschen werden, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, an Osteoporose zu erkranken und eine Fraktur zu erleiden. Prof. Dr. med. Christian Wüster setzt deshalb auf eine frühzeitige Sensibilisierung seiner Patienten, besonders im Alter über 50 Jahre, für Vorsorgeuntersuchungen und für einen aktiven Lebensstil. Denn Osteoporose ist kein unabwendbares Schicksal. Vielmehr können Betroffene viel tun, um den Krankheitsverlauf aktiv zu beeinflussen. Im Rahmen der Früherkennung führt Prof. Wüster in seiner Praxis nicht nur Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren durch. Anhand eines speziellen Fragebogens können Patienten selbst ihr Frakturrisiko einschätzen. Zudem werden mit Hilfe von Bluttests Knochenstoffwechselprodukte gemessen. Ihr Ergebnis lässt Rückschlüsse auf die Osteoporose-Gefährdung zu. Das Ergebnis der Knochendichtemessung wird entscheidend bei der Therapieeinleitung sein.

Der Endokrinologe aus Mainz weiß: Früh erkannt ist Osteoporose heilbar

Die wichtigste Botschaft für Betroffene: Früh erkannt kann Osteoporose geheilt werden. „Für Patienten ergeben sich mit der Früherkennung echte Chancen auf ein gesundes Leben ohne Knochenbrüche“, betont Prof. Wüster. Mit einer interdisziplinären Versorgung von Patienten, einer langjährigen medikamentösen Therapie, die den Knochenaufbau fördert bzw. den Knochenabbau bremst, sinkt die Wahrscheinlichkeit von Knochenbrüchen nachweislich.

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Osteoporose frühzeitig erkennen und behandeln

Knochenbrüche durch Osteoporose.

Endokrinologe (Mainz) rät im Zweifel zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

MAINZ. Osteoporose ist eine heimtückische Volkskrankheit. Osteoporose verläuft unbemerkt und schmerzlos. Statistiker gehen davon aus, dass etwa acht Millionen Menschen allein in Deutschland unter Knochenschwund (Osteoporose) leiden. Jahr für Jahr sind fast eine halbe Million Knochenbrüche auf die Erkrankung zurückzuführen. Betroffen sind insbesondere der Unterarm, die Wirbelsäule und der Schenkelhals. Etwa die Hälfte der Patienten ist unter 50 und ist damit viel jünger als viele meinen. „Schon allein deshalb sollten Vorsorgeuntersuchungen spätestens ab dem 45. oder 50. Lebensjahr selbstverständlich sein. Weiterlesen

Endokrinologe aus Mainz klärt Osteoporose Mythen auf

Gesunde Ernährung bewahrt vor Osteoporose.

Rund um die Volkskrankheit Osteoporose gibt es viele Gerüchte – Prof. Wüster, Facharzt für Endokrinologe nimmt Stellung

MAINZ. Bekommen nur ältere Frauen Osteoporose? Wie viel Milch muss ich trinken, um Osteoporose zu verhindern? Rund um die Volkskrankheit gibt es viele Mythen. Nicht alle haben einen wahren Kern und können getrost ignoriert werden. Und vorweg – auch Männer können an der Knochenschwund-Krankheit Osteoporose erkranken. Sie trifft es in der Regel etwas später als die Frauen. Aber ab dem 65. / 70. Lebensjahr müssen auch die Männer mit der Diagnose Osteoporose rechnen. Wenn sie denn zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Weiterlesen

Mainz. Endokrinologe Prof. Wüster informiert über Osteoporose

Osteoporose Erkrankung.

Was kann man gegen Osteoporose tun, bevor der Knochen brüchig wird?

Osteoporose ist längst eine sogenannte „Volkskrankheit“. Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Osteoporose. Statistiker gehen von rund sechs Millionen Betroffenen aus. Rund fünf Millionen sind Frauen. Wie kommt es zu Osteoporose? Weiterlesen

Wen betrifft Osteoporose? Endokrinologe aus Mainz klärt auf

Endokrinologe in Mainz.

Vorsorge: Für den Mainzer Endokrinologen betrifft Osteoporose nicht nur ältere Frauen

MAINZ. Keine Frage, Osteoporose ist eine der häufigsten Erkrankungen alter Menschen. Oft wird sie dann diagnostiziert, wenn es zu einem Knochenbruch gekommen ist. Die Vermutung liegt also nahe, dass die Krankheit schon viel früher entstanden ist. Osteoporose beschreibt eine Krankheit, die Veränderungen der Knochenstruktur und Knochenqualität verursacht. Umgangssprachlich wird sie oft als Knochenschwund bezeichnet – die Knochen verlieren an Stabilität und können dadurch schneller brechen. Knochenbrüche entstehen oftmals an Stellen unseres Skelets, die besonders beansprucht werden. Häufig kommt es zu Schenkelhalsbrüchen oder Frakturen der Wirbelkörper. Weiterlesen