Terminsprechstunden:
Mo, Di und Do: 8–12.30 Uhr und 14–18 Uhr, Mi und Fr: 8–14 Uhr

Ihr Endokrinologe im Großraum Mainz/Rhein-Main

Endokrinologische Praxis in der MED in Mainz
Rhein-Main

Endokrinologie für Mainz und Wiesbaden
Region Rhein-Main

           

Herzlich willkommen im Hormon- und Stoffwechselzentrum von
 Prof. Dr. med. Dr. h. c. Christian Wüster in Mainz

Aktuelles aus Mainz: Corona-Virus und Endokrinologie-Patienten

Endokrinologe Prof. Dr. med. Dr. h. c. Wüster zum Risiko bei endokrinologischen Erkrankungen

Prinzipiell haben alle Patienten mit endokrinologischen Erkrankungen, Diabetes mellitus und/oder Osteoporose das gleiche Risiko sich mit dem Corona-Virus (COVID-19) anzustecken wie die allgemeine Bevölkerung. Dies gilt auch für Patienten mit sogenannten Autoimmunerkrankungen (zum Beispiel Hashimoto). Allerdings haben Patienten mit Diabetes mellitus ein höheres Risiko daran zu sterben. Diese sollten sich von daher besonders schützen.

Endokrinologe aus Mainz gibt Hinweise für den Fall einer Ansteckung

Haben sich Patientinnen und Patienten mit endokrinologischen Erkrankungen, Diabetes mellitus und oder Osteoporose mit dem Corona-Virus angesteckt, gilt folgendes:
 1. Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen insbesondere nach Schilddrüsenoperationen oder Patienten mit Hashimoto nehmen ihre Schilddrüsenhormone unverändert weiter. Sie haben bezüglich ihrer grundliegenden Schilddrüsenerkrankung nichts weiter zu befürchten.
 2. Patienten mit Nebennierenrinden-Insuffizienz (z. B. nach Hypophysen-Operationen, bei M. Addison) muss wie bei jeder anderen Influenza-Grippe das Hydrocortison zeitweise bis 100 mg pro Tag, aufgeteilt in 2/3 morgens und 1/3 mittags, erhöht werden. Werden diese Patientin intensivpflichtig brauchen Sie eine intravenöse Hydrocortison- Dauerinfusion. 
3. Bei Patienten mit insulinpflichtigen Diabetes mellitus muss gegebenenfalls die Insulindosis angepasst werden. Bei Typ 2- Diabetikern besteht während der Corona-Erkrankung die Notwendigkeit zur regelmäßigen Blutzuckerkontrolle.
 4. Bei Patienten mit Osteoporose sind keine anderen Vorkehrungen zu treffen wie bei einer gewöhnlichen Influenza. Auch Patienten unter einer Prolia-Therapie haben kein erhöhtes Risiko für die Corona Erkrankung.

Bei Rückfragen: Kontakt mit dem Hormon- und Stoffwechselzentrum per Mail aufnehmen

Sollten Patienten mit endokrinologischen oder osteologischen Erkrankungen Sorgen oder Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an die Praxis per E-Mail. Patientinnen und Patienten mit Corona- Erkrankung sollten natürlich die Praxis meiden und können gerne per E-Mail Rat bekommen.

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Christian Wüster ist Spezialist in allen Disziplinen der Endokrinologie, also dem medizinischen Fachgebiet, das sich mit den Hormonen, ihrem Gleichgewicht und ihren Kreisläufen im menschlichen Körper auseinandersetzt.

Ihr Endokrinologe/Arzt für Endokrinologie im Großraum Mainz/Rhein-Main

Zu den typischen Erkrankungen, die auf eine spezialisierte endokrinologische Behandlung ansprechen, zählen Schilddrüsenüberfunktionen oder Schilddrüsenunterfunktionen, Hashimoto Thyreoiditis wie auch Probleme an der Hirnanhangdrüse, der sogenannten Hypophyse, und Osteoporose.

Schilddrüsenerkrankung: Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion

In unserem Stoffwechsel spielt die Schilddrüse eine ganz zentrale Rolle. In dem kleinen schmetterlingsförmigen Organ, das sich unterhalb des Kehlkopfes direkt vor und neben der Luftröhre befindet, werden die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4), Trijodthyronin (T3) und Calzitonin gebildet. Das in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildete Hormon Thyreotropin (TSH) steuert die Ausschüttung der Hormone Thyroxin und Trijodthyronin. Die Hormone T3 und T4 beeinflussen den Sauerstoffbedarf der Körperzellen, den Energiestoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System, die Verdauung, die geistige und körperliche Entwicklung unseres Körpers. Entsprechend vielseitig sind die Auswirkungen, wenn das kleine Organ Schilddrüse mit seinen für unseren Organismus wichtigen Aufgaben erkrankt.

Schilddrüsenunterfunktion, wenn zu wenige T3- und T4-Hormone produziert werden

Werden nicht ausreichend T3- und T4-Hormone produziert, spricht der Endokrinologe von einer Schilddrüsenunterfunktion. In der Folge wird der Stoffwechsel langsamer, was viele Auswirkungen haben kann. Menschen, die unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, frieren schnell, sind abgeschlagen, depressiv. Gedächtnisschwäche kann die Folge sein, Haarausfall kann auftreten. Auch kann es zu Darmträgheit, Gewichtszunahme, Ödembildung und Potenzstörungen kommen. Bei der Schilddrüsenunterfunktion kann sich zudem ein Kropf (Struma) entwickeln. Eine Laboruntersuchung und Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse schafft schnell Klarheit über die Schilddrüsenfehlfunktion, die – rechtzeitig erkannt – gut behandelt werden kann.

Schilddrüsenüberfunktion, wenn zu viele Schilddrüsenhormone produziert werden

Werden zu viele Schilddrüsenhormone produziert und ausgeschüttet, können beispielsweise Gewichtsverlust, Hyperaktivität, Nervosität, innere Unruhe und schnelle Herztätigkeit, Schlaflosigkeit, übermäßiges Schwitzen und ein beschleunigter Puls und Durchfälle und schwere Osteoporose die Folge sein. Auch kann es auch bei der Schilddrüsenüberfunktion zu einer vergrößerten Schilddrüse, umgangssprachlich Kropf (Struma) kommen. Die Schilddrüse selbst kann der Endokrinologe mit Ultraschall untersuchen.

Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse Hashimoto Thyreoiditis, Morbus Basedow

Ausgelöst wird die Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow, auch Basedow-Krankheit genannt, von der Entstehung von Autoantikörpern, was zu einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) führt. Symptome der Überfunktion sind Gewichtsabnahme, innere Unruhe, Zittern und Schwitzen. Bei der Basedow-Krankheit greift das körpereigene Abwehrsystem irrtümlicherweise eigenes Gewebe an. In erster Linie ist davon die Schilddrüse aber auch die Augen betroffen. Merkmal der Erkrankung ist die Bildung von Abwehrstoffen (Antikörper), die sich vor allem gegen die Zellen der Schilddrüse richten. Die Schilddrüse reagiert auf diesen Angriff mit einer Überfunktion. Es können aber auch andere Zellen (Augenmuskeln) betroffen sein. Weitere Merkmale der Basedow-Krankheit können Schwellungen an den Schienbeinen und Augenveränderungen (endokrine Orbitopathie) sein.

Autoimmune Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) Hashimoto

Bei der chronischen autoimmunen Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) Hashimoto (meist chronisch, atrophische, lymphozytäre Thyreoiditis, gelegentlich auch als hypertrophe Form, so von Hashimoto 1912 beschrieben) kann es im ersten Krankheitsstadium zunächst zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen. Merkmal der Erkrankung ist allerdings eine Schilddrüsenunterfunktion. Die Hashimoto Thyreoiditis ist eine anhaltende Entzündung der Schilddrüse. Das Abwehrsystem greift auch bei dieser Autoimmunerkrankung das Schilddrüsengewebe an und beschädigt es. Die Folge ist jedoch eine Unterfunktion der Schilddrüse. Patienten sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und überwiegend weiblich. Oft fällt die Erkrankung in die Zeit der Menopause der Frau. Diese Entzündung der Schilddrüse verursacht im Gegensatz zur Virusbedingten Form (Thyreoiditis de Quervain) nie Schmerzen und bleibt deshalb oft unbemerkt. Zu Beginn der Erkrankung gleichen die Symptome der Hashimoto Thyreoiditis einer Schilddrüsenüberfunktion. Dann jedoch kommt es zu einer Unterfunktion mit Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Gewichtszunahme. Es gibt aber auch das Auftreten von Schilddrüsenantikörper ohne Funktionsstörung. Die Erkrankung kann auch reversibel sein und komplett ausheilen.

Schilddrüsenerkrankungen: Vorsorgeuntersuchungen können sinnvoll sein

Erkrankungen der Schilddrüse können auch genetisch bedingt sein. Häufen sich in der Familie Fälle von Schilddrüsenfehlfunktionen, können nach Auffassung des Endokrinologen Prof. Dr. med. Dr. h. c. Christian Wüster (Mainz) Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sein. Neben einem Abtasten der Schilddrüse und einer Ultraschalluntersuchung können auch Laboruntersuchungen schnell für Klarheit über die Funktion der Schilddrüse sorgen.

Osteoporose – Schwerpunkt in der Praxis des Endokrinologen Prof. Dr. med. Dr. h. c. Christian Wüster in Mainz

Die Osteoporose und in diesem Zusammenhang der Knochenstoffwechsel stehen im Mittelpunkt der Behandlungsangebote im Hormon- und Stoffwechselzentrum, das sich mit seinen medizinischen Angeboten an Menschen im Großraum Mainz, Rhein-Main aber auch darüber hinaus richtet. Auf die Behandlung der Skeletterkrankung Osteoporose setzt die endokrinologische Arztpraxis von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster einen Schwerpunkt.

Vorsorgeuntersuchungen helfen, Osteoporose frühzeitig entgegenzuwirken

Der Begriff Knochenschwund verweist auf ein besonderes Merkmal der Osteoporose. Das langsame und dabei schmerzlose Schwinden der Knochensubstanz sorgt dafür, dass die Osteoporose in der Regel schleichend und unbemerkt verläuft. Wenn Halt und Stabilität der Knochen langsam und unbemerkt schwinden, wird die Krankheit gerne unterschätzt und verdrängt. Kommt es zu einem Knochenbruch, ist die Krankheit oft weit vorangeschritten. Frühzeitige Knochendichtemessungen helfen, Osteoporose früh zu erkennen und zu behandeln. Grundsätzlich gilt – je früher Osteoporose erkannt wird, umso erfolgreicher kann der Krankheit mit einer zielgerichteten Therapie entgegengewirkt werden.

Breites Leistungsspektrum: Endokrinologie-Praxis für Mainz, Wiesbaden/Rhein-Main

Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich rund um das Leistungsspektrum von Prof. Dr. med. Dr. h. c. Christian Wüster zu informieren. Auf der Webseite des Endokrinologen finden sich zahlreiche Erklärungen, Beschreibungen von Krankheitsbildern und Therapien.

Lernen Sie das Team und sein medizinisch-therapeutisches Netzwerk näher kennen und erfahren Sie mehr über die Schwerpunkte, Erkrankungen und das Leistungsspektrum für Patienten mit Stoffwechselerkrankungen oder Störungen im hormonellen Gleichgewicht.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Christian Wüster

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