Endokrinologe für Region Koblenz zu Kinderwunsch und Hypophyse

Erkrankungen der Hypophyse können die Fertilität beeinflussen – Facharzt für Koblenz klärt auf

KOBLENZ. Erkrankungen an der Hypophyse können sich nachteilig auf einen Kinderwunsch auswirken. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster ist Endokrinologe in Mainz und leitet dort das Hormon- und Stoffwechselzentrum. In seine Praxis kommen auch Patienten aus der Region Koblenz zur Behandlung. Er weiß, dass Erkrankungen an der Hypophyse mitunter nicht einfach zu diagnostizieren sind. Bleibt jedoch eine erwünschte Schwangerschaft aus und kommen weitere Symptome hinzu, rät der Facharzt zu einer endokrinologischen Abklärung.

Facharzt für die Region Koblenz: Unerfüllter Kinderwunsch durch Erkrankungen der Hypophyse

Bei der Hypophyse handelt es sich um ein sehr kleines Organ an der Unterseite des menschlichen Gehirns. Weil es wie ein Tropfen an das Gehirn anschließt, wird es auch als Hirnanhangdrüse bezeichnet. Auf der Höhe der Nasenwurzel ist die Hypophyse von einer Knochenmulde umgeben. Ihre Funktion wirkt sich auf den Stoffwechsel aus: Für den Hormonstoffwechsel hat die Hypophyse eine wichtige Bedeutung. Sie versorgt den Körper mit lebenswichtigen Botenstoffen. Kein Wunder also, dass Veränderungen an der Hypophyse, die zum Beispiel in Form gutartiger Hypophysen Adenome auftreten können, teils massive Auswirkungen auf Körperfunktionen haben können.

Dazu gehört auch die Fertilität. So können bestimmte Symptome, wie eine ausbleibende Monatsblutung, leichter Milchaustritt aus der Brust, medizinisch als Galaktorrhoe bezeichnet, Hinweise auf eine sogenannte Hyperprolaktinämie infolge eines Hypophysen Adenoms sein.

Bei ausbleibender Schwangerschaft ggf. Hypophyse untersuchen, rät Endokrinologe für Region Koblenz

„Mikroprolaktinome sind etwa einen Zentimeter groß und verursachen lokal keine Beschwerden. Allerdings können sie sich negativ auf einen Kinderwunsch auswirken. Sie lassen sich in der Regel medikamentös behandeln. Dabei kommen sogenannte Dopamin Agonisten zum Einsatz. Auch wenn ein Adenom in der Hirnanhangdrüse operativ behandelt werden muss, wird begleitend diese Medikation verabreicht“, beschreibt Prof. Wüster. Mit der richtigen medikamentösen Behandlung kann sich trotz eines Hypophysen Adenoms in Form eines Mikroprolaktinoms eine Schwangerschaft einstellen“, weiß der erfahrene Endokrinologe aus Mainz.

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