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Erkrankungen der Hypophyse in Mainz behandeln

Kleine Drüse, große Wirkung: Mainzer Endokrinologe zu Erkrankungen an der Hypophyse

Gut versteckt im sogenannten Sella turcica – im Türkensattel, liegt die Hypophyse, die Hirnanhangdrüse in der Mitte des Gehirns. Die kleine Drüse übernimmt für den Körper wichtige Steuerungsfunktionen. Nur etwa ein Gramm schwer und nicht größer als eine Kirsche hat sie jedoch gleichzeitig eine große Bedeutung für den menschlichen Stoffwechsel sowie für den Hormonstoffwechsel.

Der Hypophysenhinterlappen zum Beispiel steuert den Durst und die Trinkmen-ge. Wachstum, Milchfluss, Stress, Sexualhormone und die Schilddrüse regulie-rende Hormone werden hier gebildet. Kein Wunder also, dass Erkrankungen an dieser entscheidenden Steuerungszentrale wichtiger Körperfunktionen erheb-liche Auswirkungen haben können.

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Endokrinologe: Wie äußern sich Beschwerden im Zusammenhang mit Erkrankungen der Hypophyse?

Ist die Hirnanhangdrüse zum Beispiel durch einen Tumor in ihrer Funktion beein-trächtigt, zeigt sich das an einer veränderten Hormonbildung oder Hormonaus-schüttung, sodass in der Folge zu viele oder zu wenige Hormone produziert werden.

Zu den Erkrankungen aufgrund von zu wenig Hormonbildung gehören gutartige oder bösartige Tumoren, Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute, Unfälle oder Operationen. Wird zu wenig des Hormons ADH produziert, kann ein zentra-ler Diabetes insipidus entstehen, bei dem Patienten ein übermäßiges Durstgefühl entwickeln und bis 20 Liter Urin täglich ausscheiden.

Diagnose von Erkrankungen der Hypophyse ist Aufgabe des Endokrinologen aus Mainz

Wie lassen sich Erkrankungen an der Hypophyse diagnostizieren? Verschiedene diagnostische Verfahren helfen dem Endokrinologen dabei, sich dem ursäch-lichen Problem anzunähern. Hilfreich sind dem Facharzt eine Befragung des Patienten und eine Hormondiagnostik, bei der die Konzentration bestimmter Hormone in Blut und Urin überprüft werden. Außerdem kann eine endokrino-logische Funktionsdiagnostik von einzelnen Teilfunktionen der Hypophyse not-wendig sein. Hinweise liefern bei diesen Untersuchungen zum Beispiel die Werte der Hormone Cortisol oder ACTH. Dazu können Stimulationstests und bildgeben-de Verfahren angewendet werden, zum Beispiel Kernspin, um einen Tumor im Bereich des Hypothalamus oder Hypophyse auszuschließen. Welches Verfahren infrage kommt, bespricht Prof. Dr. med. Christian Wüster im Detail mit seinen Patienten.

Bild: © ibreakstock/Fotolia