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Knochendichtemessung: DMP für Patienten aus Frankfurt

Osteoporose Patienten aus
Frankfurt besser behandeln – mit Knochendichtemessung und DMP

FRANKFURT. Rund 900.000 Menschen pro Jahr erkranken in Deutschland neu an Osteoporose, also einer krankhaften Form von Knochenschwund. „Es handelt sich um eine echte Volkskrankheit“, beschreibt Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster, der in seinem Hormon- und Stoffwechselzentrum in Mainz auch Patienten aus Frankfurt betreut. Umso mehr begrüßt es der Experte, dass kürzlich ein neues strukturiertes Behandlungsprogramm für Osteoporose Patienten auf den Weg gebracht wurde. Das sogenannte Disease-Management-Programm (DMP) soll zu einer besseren Behandlungsqualität beitragen und damit das Risiko für Folgeschäden wie Knochenbrüche senken.

Bei Verdacht auf Osteoporose: Knochendichtemessung beim Facharzt für Frankfurt

An dem Programm teilnehmen können Patienten ab 50 Jahren (Frauen) bzw. 60 Jahren (Männer), bei denen eine medikamentös behandlungsbedürftige Osteoporose festgestellt wurde. „Bei Verdacht auf Osteoporose führen wir in unserem Hormon- und Stoffwechselzentrum eine Knochendichtemessung durch. Ergänzend können Laboruntersuchungen oder bildgebende Verfahren sinnvoll sein“, erklärt Prof. Dr. Wüster.

Stellt sich anhand der Untersuchungen ein mindestens 30-prozentiges Frakturrisiko innerhalb der nächsten zehn Jahre heraus, können Patienten in das neue DMP eingeschrieben werden. Das Gleiche gilt für Patienten, die bereits typische Symptome wie Größenverlust aufweisen.

Nach Knochendichtemessung: Patienten aus Frankfurt leitliniengerecht behandeln

Um den Knochenabbau aufzuhalten, gibt es wirksame Medikamente. Doch Tabletten allein sind nicht ausreichend. Das neue DMP sieht insbesondere Patientenschulungen vor, um Betroffene über lebensstilbezogene Interventionen aufzuklären und sie in der Umsetzung zu unterstützen. „Besonders wichtig sind eine angepasste Ernährung mit ausreichend Vitamin D, Kalzium und Eiweiß sowie regelmäßige Bewegung“, weiß Facharzt Prof. Dr. Wüster. Im fortgeschrittenen Stadium der Osteoporose sind Patienten häufig in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, da es zu Wirbelkörperfrakturen und anderen Fragilitätsbrüchen kommen kann. In diesen Fällen kann der Arzt eine schmerzarme Mobilisation im Rahmen einer Physiotherapie verordnen. Für Patienten ab 70 Jahren ist außerdem eine regelmäßige Sturzprophylaxe vorgesehen. Insgesamt soll die leitliniengerechte Langzeit- Betreuung von Osteoporose Patienten dazu beitragen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, Komplikationen zu vermeiden und so die Lebensqualität Betroffener zu erhöhen.

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