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Facharzt für Koblenz: Knochendichtemessung macht Sinn

Warum Patienten aus Koblenz von einer Knochendichtemessung profitieren

KOBLENZ. Warum ist es wichtig, beim Verdacht auf Osteoporose frühzeitig eine Knochendichtemessung durchzuführen? Zwar verursacht sie anfangs keine Beschwerden. Die gesundheitlichen Folgen einer Osteoporose können aber erheblich sein: Oft erleiden Betroffene schon durch geringe Einwirkungen Knochenbrüche oder müssen mit chronischen Schmerzen leben. Umso wichtiger ist es, krankhaften Knochenschwund in einem frühen Stadium zu erkennen. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster ist Facharzt für Endokrinologie und als Leiter eines Hormon- und Stoffwechselzentrums auch Anlaufstelle für Patienten aus Koblenz mit Verdacht auf Osteoporose. Er erklärt: „Die wichtigste Untersuchung ist in diesem Zusammenhang die Knochendichtemessung. Sie gibt Aufschluss über die Knochenqualität und dient als Grundlage, um weitere Therapieschritte zu planen.“

Knochendichtemessung: Was kann der Facharzt für Koblenz daraus ableiten?

Die Ergebnisse der Knochendichtemessung helfen dem Experten abzuschätzen, wie stark die Knochen sind und wie wahrscheinlich es ist, dass ein Patient in naher Zukunft eine Fraktur erleiden wird. Das wiederum entscheidet darüber, welche Therapie- Optionen im Einzelfall sinnvoll sind. Prof. Dr. Wüster: „Gemäß den aktuellen Leitlinien verschreiben wir Medikamente,

sobald ein Patient innerhalb der nächsten zehn Jahre ein mindestens 30-prozentiges Risiko für eine Fraktur hat.“ Als Basistherapie sind im Anfangsstadium der Osteoporose oft auch nicht-medikamentöse Maßnahmen ausreichend. Dr. Wüster legt seinen Patienten regelmäßige körperliche Aktivitäten und eine ausgewogene Ernährung mit Eiweiß, Kalzium und Vitamin D ans Herz.

Facharzt für Koblenz empfiehlt: Knochendichtemessung durch weitere Diagnose-Verfahren ergänzen

Zusätzlich zur Knochendichtemessung setzen Prof. Dr. Wüster und sein Team spezifische Fragebögen ein, um das Osteoporose Risiko zu ermitteln. Darüber hinaus können weitere bildgebende Verfahren und Laboruntersuchungen sinnvoll sein, wie der Facharzt erklärt: „Wir wissen heute, dass nicht die Knochendichte allein darüber entscheidet, wie bruchfest ein Knochen ist. Auch die Mikrostruktur des Knochens, seine Mineralisierung und Reparaturfähigkeit sind wichtige Faktoren, die sich allerdings nicht so leicht bestimmen lassen.“ Daher sei die Knochendichtemessung immer noch die Methode erster Wahl, um das Frakturrisiko abzuschätzen und eine individuelle Therapie einzuleiten. Frauen über 70 und Männer über 80 Jahre sollten in jedem Fall an einem regelmäßigen Osteoporose- Screening teilnehmen, empfiehlt der Endokrinologe.

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